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SK Schwadorf 1936

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29.04.2012

Derby

In den letzten drei Begegnungen hieß der Derbysieger jeweils ASC Götzendorf, mit einem Gesamt-Torverhältnis von 11:4 in den direkten Duellen auch relativ deutlich, der jetzige SK Schwadorf-Coach Markus Kernal war aber bei diesen Erfolgen stets auf der Seite des Siegers. Es stand ein Aufeinandertreffen mit alten Bekannten bevor, die Trainer der beiden Teams waren jeweils schon beim heutigen Konkurrenten tätig und standen ebenso Seite an Seite beim ASC Götzendorf. Mit Mario Santner, Helmut Zeiner, Milos Andrejic und Manuel Götterer vier Ex-Götzendorfer seit dem Frühjahr bei Schwadorf, mit Dominik Wirsig auch ein ehemaliger Schwadorf-Akteur erstmals beim Derby im Götzendorf-Trikot. Mehr braucht man zur Ausgangssituation vor einem solchen Derby eigentlich nicht mehr hinzuzufügen, lediglich, dass man auf beiden Seiten aufgrund von Sperren auf Fischer und Vockathaler bzw. auf Mauthner, Reitprecht und Rica verzichten musste.

Vor einer derbymäßig mageren Zuschauerkulisse finden die Schwadorfer mit Beginn der ersten Halbzeit besser in die Begegnung, der ASC mit etwas zu viel Respekt. Während der SK Schwadorf in dieser Anfangsphase mehr Spielanteile verbucht, ist die Götzendorfer Defensive aber ganz gut auf die gegnerische Offensive eingestellt und macht die Räume eng, speziell die sonst so gefürchteten Schwadorfer Flügelspieler kommen noch nicht so zur Geltung. Mit Fortdauer der Partie werden die Götzendorfer immer präsenter. Bis zur ersten großen Chance sind dann schon zwanzig Minuten vorbei, Johann Pany hat das 1:0 für den SKS auf dem Fuß, vergibt allerdings.

Kleinigkeiten haben dieses Spiel entschieden, und wenn du genau diese nicht zu deinem Vorteil nutzt, dann verlierst du eben.

Markus Kernal, Trainer SK Schwadorf

Fast im Gegenzug der schnell angetragene Angriff des ASC, Schilling geht über die Seite durch und bringt den "Stangler", Buger ist der Erste am Ball und sagt "Danke" – der Top-Torjäger der Liga trifft zur 1:0-Führung (24.). Götzendorf nun die aktivere Mannschaft, die den Gegner gut im Griff hat, es geht aber weiter Hin und Her, bis zum nächsten Treffer sind es nur etwas mehr als zehn Minuten. Ein scharf geschossener Freistoß von Buger aus 22 Metern Entfernung und mittiger Position rutscht dem sonst so sicheren Rückhalt der Schwadorfer, Benni Schwarz, durch die Hände und von dort in die Maschen – das 2:0 für den ASC (36.)! Bevor es aber in die Halbzeitpause geht, schlägt der Gastgeber noch einmal zu. Nach einem Pass von Stark in den gegnerischen Sechzehner kommt es zum Zweikampf zwischen Weigl und Mauer, der ASC-Verteidiger dürfte zwar den Ball irgendwie noch gespielt haben, streckt aber auch seinen Kontrahenten zu Boden. Für die einen ein deutlicher, für die anderen ein schwer diskussionswürdiger Elfmeter. Fakt ist, dass sich Pany die Gelegenheit nicht nehmen lässt und auf 1:2 verkürzt (45.).

Während die Haager-Truppe kurz vor der Halbzeit einen Gegentreffer hinnehmen musste, darf man sich kurz nach Seitenwechsel über die Erweiterung des Vorsprungs freuen. Labner schnappt sich das Leder, geht einige Meter und schließt dann staubtrocken von der Strafraumgrenze mit einem satten Schuss zum 3:1 ab (49.), der alte Vorsprung wiederhergestellt. Schwadorf gibt sich aber in Folge nicht auf, kämpft weiter und kommt ein weiteres Mal zurück. Nach einer Standardsituation ist Mauer per Kopf zur Stelle und verkürzt wiederum auf 2:3 (66.). Kurz danach der ASC mit einem Abseitstor von Buger, wieder sorgt die Entscheidung von Schiedsrichter Jürgen Becker zumindest in einem Lager für nachträgliche Diskussionen, die Abseitsstellung von Buger alles andere als deutlich, die Entscheidung aber Tatsache, es geht weiter mit der knappen 3:2-Führung der Gäste und einigen Fouls sowie gelben Karten. Waren die Gäste in der zweiten Hälfte die um den Deut bessere Mannschaft, so ändert sich dies in der letzten Viertelstunde augenscheinlich.

Ich glaube, wir waren genau um dieses eine Tor besser!

Robert Haager nach dem Spiel

Die Schwadorfer drücken in eine Richtung, Götzendorf kommt nur noch selten über die Mittellinie und versucht mit den letzten Kräften, den Derbysieg irgendwie über die Runden zu bringen. Der sonst wenig in Erscheinung getretene Zeiner zehn Minuten vor Schluss mit dem "Matchball", von halblinks zieht er in den Sechzehner, im 1:1 gegen Goalie Pendl bleibt er aber nur zweiter Sieger, Pendl kann stark abwehren. Bevor das Derby schließlich zu Ende ist, muss Mario Santner noch vorzeitig vom Platz. Nach einem Luftzweikampf springt im der Ball auf die Hand, für Referee Becker die Grundlage für Santner’s zweite gelbe und somit die rote Karte. Wenig später ist dann wirklich Schluss, der ASC Götzendorf gewinnt das nächste Derby.

Fazit: Der ASC Götzendorf ist um das entscheidende Stück williger, siegeshungriger und in Folge besser. Viel fehlte den Schwadorfern nicht, endlich einmal gegen den Nachbarn anzuschreiben, schlussendlich bleibt es beim Versuch, Götzendorf kann Leobendorf auf Distanz halten, für Schwadorf gilt es weiterhin, wichtige Punkte zu sammeln, um nicht in den Abstiegstrubel der letzten Runden mithineingezogen zu werden.

Die Besten: Stark – Buger, Egger, Labner

Markus Kernal, Trainer SK Schwadorf: "Wir haben uns einiges vorgenommen, sind gut in das Spiel gestartet. Aber von diesen ersten 15 Minuten hab‘ ich natürlich nichts, wir haben uns dann das Leben selbst schwer gemacht, das 1:0 am Fuß gehabt, aber dann praktisch im Gegenzug das 0:1 kassiert. Auch bei 0:2 hab ich noch daran geglaubt, dass wir das Spiel drehen können. Kleinigkeiten haben dieses Spiel entschieden, und wenn du genau diese nicht zu deinem Vorteil nutzt, dann verlierst du eben. Ich gratuliere der Götzendorfer Mannschaft und Robert Haager zum Sieg, wir müssen aber jetzt auf uns schauen und die Realität übernehmen, was die Tabelle betrifft. Jetzt heißt es ruhig weiterarbeiten und punkten. …zum Elfmeter: Ich habe noch keine drei Wiederholungen gesehen, um zu sagen, es war ein klarer oder eben vielleicht doch kein Elfmeter."
Robert Haager, Trainer ASC Götzendorf: "Ich glaube, wir waren genau um dieses eine Tor besser! In der letzten Viertelstunde haben wir mit allen Mitteln versucht, den Sieg über die Zeit zu bringen, nach dem 2:3 ist bei uns der Faden gerissen. Der Elfmeter gegen uns war für mich aber eine furchtbare Entscheidung, Weigl spielt den Ball, auch bei unserem Abseitstor frage ich mich, wer oder was da Abseits war! Das negative Highlight dieses Derbies war aber, dass ich meine Brille irgendwo auf der Bank verloren habe, bei so einem Sieg kann man so etwas natürlich leichter verkraften (lacht)." 

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