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SK Schwadorf 1936

Niederlage in Zwettl

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News

22.04.2012

Niederlage in Zwettl

Der SK Schwadorf zu Gast beim SC Zwettl – ein unangenehmer Gegner für die Waldviertler, kann Schwadorf-Coach Markus Kernal doch just gegen bei den nördlichsten Teams der Liga eine tolle Bilanz aufweisen: in den bisherigen 3 Saisonduellen mit Waidhofen (2x) sowie Zwettl gab es für ihn alle 9 Punkte. Für das Spiel gegen die Zwettler stellte Kernal sein Team gegeenüber dem Sieg gegen Bad Vöslau an zwei Positionen um, für den gelbgesperrten Novacek spielte Ex-Zwettler Milos Andrejic links hinten, im Mittelfeld kam Patrik Berthold für Moritz Schwarz zum Zug.
Auch die Zwettler müssen der langen Saison bereits Tribut zollen, und können ebenfalls auf zwei gesperrte Spieler nicht zurückgreifen: Captain Günter Schrenk muss mit der neunten Gelben zusehen, genauso wie Christian Brunner, der bei der ersten Frühjahrsniederlage der Zwettler in der Vorwoche gegen Ardagger in der Schlussphase ausgeschlossen wurde.
Auf nassem Terrain wurde schnell klar, dass sich die beiden Teams an diesem Abend am Edelhof nichts schenken würden – Michael Schön fährt gegen Dominik Vockathaler bereits nach 2 Minuten das gestreckte Bein aus, Referee Lenz belässt es bei der Aktion unmittelbar vor der Schwadorfer-Betreuerbank bei einer Ermahnung. Danach sind es vornehmlich die Zwettler, welche mit der ein oder anderen guten Offensivkombination überzeugen können. Einen Schmidt-Heber dreht Schwadorf-Keeper Schwarz über die Latte, ein Schuss von Thomas Müllner geht knapp über die Latte. Auf die ersten Schwadorfer Offensivimpulse muss man rund 20 Minuten warten, als ein Eckball auf Heli Zeiner kurz abgespielt wurde, und sein Schuss aufs kurze Eck das Tor nicht um allzu viel verfehlte. Die besseren Chancen in Halbzeit 1 können aber dennoch den Heimischen zugebilligt werden, ein Volleyschuss von Gregor Schmidt geht aber genauso übers Schwadorfer-Tor, wie ein Schuss von Schön, oder wiederum ein Kopfball von Schmidt, der dem hinter ihm postierten Müllner den Ball "wegnimmt". Als sich Markus Kernal schon beinahe unzufrieden in die Kabine zur Halbzeitbesprechung aufmachen wollte die beste Schwadorfer Chance kurz vor dem Halbzeitpfiff, ein Ball kommt an die zweite Stange durch, aber Patrik Berthold scheitert mit seinem Schuss an Dieter Maringer.

Für die zweite Halbzeit sollte sich nicht nur das Wetter ändern – teils starker Regen setzte ein – sondern auch die Größenverhältnisse hinsichtlich der Verteilung der Spielanteile änderte sich. Bei den Schwadorfern dürfte das ein oder andere schärfere Kabinenwort von Kernal gefruchtet haben, die Gäste waren im Zweikampf präsenter, was aber auch eine relative chancenarme 2. Halbzeit zur Folge hatte. Die spielentscheidende Situation ereignete sich dann nach 68 gespielten Minuten: Matej Mitrovic spielt einen Eckball kurz auf seinen Mittelfeld-Kollegen Thomas Müllner ab, welcher nicht lange zögert und Ball mit dem ersten Kontakt in die Maschen von Benjamin Schwarz setzt. Der mit viel Effet angetragenen Schuss dürfte noch dazu von einem Schwadorfer unhaltbar für Schwarz abgefälscht worden sein – die Zwettler somit in Führung – 1:0.  Auch nach dem Zwettler Führungstor bleibt eine richtige Drangperiode einer der beiden Teams aus – vielmehr rückt Schiedsrichter Matthias Lenz in den Blickpunkt des (Schwadorfer)-Interesses. Nach Foul an Heli Zeiner entscheidet er auf Freistoß, welchen infolge einer Flanke der aufgerückte Innenverteidiger Rene Fischer im Tor versenkt, ob Abseits oder Foul, darüber gab es auch im Nachhinein geteilte Meinungen, eins war fix, das Tor zählte nicht. Noch dazu mussten die Schwadorfer die letzten 10 Minuten in Unterzahl bestreiten, die Attacke von hinten von Dominik Vockathaler an Ronald Eigner mutete zwar nicht allzu freundlich an, die Rote Karte für den Schwadorfer war dann ob bereits ähnlicher vorgefallener Situationen wohl doch etwas überzogen.
In Unterzahl können die Mannen von Markus Kernal keine nennswerten Möglichkeiten auf den Ausgleich vorfinden, weite Bälle der Innenverteidiger Fischer und Stark finden sich auf dem nassen Untergrund meist im Torout wieder.

Fazit: Aufgrund der ersten 45 Minuten kann man wohl von einem verdienten Zwettler-Sieg sprechen, jedoch hielten die Schwadorfer in der 2. Halbzeit brav mit, der Lucky-Punch hätte somit genauso auf der Gäste-Seite ausfallen können. Während die Schwadorfer vor allem mit der Leistung von Referee Lenz ("Wir haben es bereits vorher gewusst") haderten, ist Zwettl-Coach Ljubo Petrovic zufrieden mit der Entwicklung "seiner Jungs".

Die Besten: Thomas Müllner; Christoph Tauber; Gregor Schmidt – Rene Fischer

 

Ljubo Petrovic (Trainer SC Zwettl): "Ich denke der Sieg für uns war verdient, wir haben wieder eine gute Leistung geboten. Die zwei Entscheidungen zum Schluss kann ich leider nicht genau beurteilen, denke aber, dass die Rote Karte etwas zu hart war. Die Leistungen der Jungs sind in Ordnung, es ist eine Entwicklung zu sehen."
Mario Santner (Kapitän SK Schwadorf): "Wir sind einfach noch nicht so richtig gefestigt, haben Schwankungen sowohl im Training als auch dann im Match. Heute haben wir speziell in der 1. Halbzeit zu wenig Zweikämpfe gewonnen, das hat uns der Trainer in der Kabine auch lautstark gesagt. "
Markus Kernal (Trainer SK Schwadorf): "Es waren einige bei uns in der 1. Halbzeit zu wenig aggressiv, vielleicht aufgrund der Vorbelastung der gelben Karten. Aufgrund der 2. Halbzeit kann ich meiner Mannschaft keinen großen Vorwurf machen – wir haben alles probiert. Dann ist Schiedsrichter Lenz in den Vordergrund getreten – hat zuerst keine rote Karten für einen Zwettler gegeben, dann eine fragwürdige für uns."
Thomas Müllner (Siegtorschütze SC Zwettl): "Es war heute eine Kampfpartie, wir waren in der 1. Halbzeit gut, hatten Spieler wie Zeiner oder Santner gut unter Kontrolle. 2. Halbzeit sind die Schwadorfer immer besser ins Spiel gekommen – zum Glück haben wir den Treffer erzielt. Jetzt gewinnen wir die Partien, die wir im Herbst verloren hätten."
 

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