Statuten – SV CNC Glück SIERNINGOffizielle Vereinshomepage




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SV CNC Glück SIERNING – Statuten




Stand per September 2014 – Präsident Günter Penzenauer

Statuten des Sportvereines Sierning

§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1)   Der Verein führt den Namen Sportverein Sierning, kurz „SV Sierning“.

(2)   Der jeweilige Hauptsponsor kann in folgender Weise im Namen in der Außendarstellung aufgeführt werden:
        SV <Sponsorname> SIERNING.

(3)   Der Verein hat seinen Sitz in der Marktgemeinde Sierning und erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet der Republik Österreich.

  § 2: Zweck

(4)   Der Verein ist ein Sportverein und betreibt überwiegend, aber nicht nur, aktiven Fußballsport auf Amateurebene.

(5)   Er soll einen Beitrag zur Gesundheit und guten körperlichen und geistigen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen der Region leisten.

(6)   Darüber hinaus stehen die Förderung sportgerechter Kameradschaft und das gesellige Beisammensein im Interesse der angebotenen Sportarten und des sozial-gesellschaftlichen Lebens in der Region im Vordergrund.

  § 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

(7)   Der Vereinszweck soll durch die weiter unten angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

(8)   Als ideelle Mittel dienen

o   gemeinsames Training, um aktive Vereinsmitglieder technisch, taktisch und konditionell zu schulen

o   die Teilnahme am Meisterschaftsbetrieb und Turnieren im Amateurbereich und die Umsetzung der im Training erlernten und erworbenen Fähigkeiten

o   gemeinsame soziale Aktivitäten zur Stärkung des Mannschaftsgeistes

o   gesellige Zusammenkünfte und Ausrichtung von geselligen Veranstaltungen zur Förderung des Teamgeistes.

(9)   Der Verein stellt primär Einrichtungen zur Ausübung des Fußballsports zur Verfügung.

(10)    Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch

o   Mitgliedsbeiträge

o   freiwillige Spenden

o   Sponsorengelder

o   Erträge aus Vereinsveranstaltungen

o   Erträge aus dem Spielbetrieb.

  § 4: Arten der Mitgliedschaft

(11)    Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder

o   Ordentliche Mitglieder sind jene Personen, die im Verein als Mitglied einer Mannschaft, in einer offiziellen Funktion oder sonstiger Weise aktiv tätig sind und den Verein durch Zahlung eines Mitgliedsbeitrages fördern.

o   Außerordentliche Mitglieder sind solche, die sich nicht aktiv am Vereinsleben beteiligen, aber den Verein durch Zahlung eines Mitgliedsbeitrages fördern.

  § 5: Erwerb der Mitgliedschaft

(12)    Mitglieder des Vereins können natürliche Personen, juristische Personen sowie rechtsfähige Personengesellschaften und -körperschaften sein.

(13)    Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand.

(14)    Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen verweigert werden.

§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft

(15)    Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.

(16)    Der Austritt kann nur zum 31. Dezember jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens ein Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum des Einganges der Nachricht maßgeblich.

(17)    Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

(18)    Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

(19)    Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

(20)     Jedem Mitglied stehen das Stimmrecht bei der Hauptversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht zu, sofern es Mitgliedsbeitrag zahlt und das 15. Lebensjahr vollendet hat.

(21)    Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen. Die Statuten stehen in ihrer jeweils gültigen Form auf der Vereins-Homepage zur Einsicht bereit.

(22)    Mindestens ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Hauptversammlung verlangen.

(23)    Die Mitglieder sind in jeder Hauptversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren.

(24)    Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) auf Verlangen zu informieren. Geschieht dies in der Hauptversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

(25)    Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Schaden erleiden könnten.

(26)    Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.

(27)    Die Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Hauptversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.




 

§ 8: Vereinsorgane Organe des Vereins sind

·         die Hauptversammlung (§§ 9 und 10),

·         der Präsident (§ 11),

·         der Vorstand mit dem Vorstandsvorsitzenden (§§ 12 bis 14),

·         die Rechnungsprüfer (§ 15),

·         das Schiedsgericht (§ 16).

§ 9: Hauptversammlung

(28)    Die Hauptversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Die ordentliche Hauptversammlung findet alle zwei Jahre statt.

(29)    Eine außerordentliche Hauptversammlung findet statt auf

o   Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Hauptversammlung,

o   schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder,

o   Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),

o   Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 12 dieser Statuten)

o   Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 12 Abs. dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.

(30)    Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Hauptversammlungen sind alle Mitglieder mindestens sieben Tage vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen.

(31)    Die Anberaumung der Hauptversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.

(32)    Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand,  durch die/einen Rechnungsprüfer oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator.

(33)    Anträge zur Hauptversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Hauptversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.

(34)    Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

(35)    Bei der Hauptversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt.

(36)    Stimmberechtigt sind nur die Mitglieder ab Vollendung des 15. Lebensjahres. Jedes der stimmberechtigten Mitglieder hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes stimmberechtigtes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

(37)    Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

(38)    Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Hauptversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(39)    Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Vorsitzende des Vorstandes. Wenn dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.




 

§ 10: Aufgaben der Hauptversammlung

(40)    Der Hauptversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

·         Beschlussfassung über Anträge,

·         Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer,

·         Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes, des Präsidenten und der Rechnungsprüfer,

·         Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Organen des Vereines und dem Verein,

·         Entlastung des Vorstandes und des Präsidenten,

·         Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge,

·         Beschlussfassung über Statutenänderungen und die Auflösung des Vereins,

·         Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

  § 11: Präsident

(41)    Er wird von der Hauptversammlung für die Dauer von 4 Jahren gewählt.

(42)    Die Funktion ist persönlich auszuüben.

(43)    Der Präsident ist Mitglied des Vorstandes.

(44)    Dem Präsidenten obliegt gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vorstandes die Leitung des Vereines. Er ist Leitungsorgan im Sinne des Vereinsgesetzes 2002.

(45)    Der Präsident hat gemeinsames Zeichnungs- und Vertretungsrecht mit dem Vorsitzenden des Vorstandes.

(46)    Bei Gefahr im Verzug ist der Präsident berechtigt in allen Angelegenheiten des Vereines unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen. Im Innenverhältnis bedürfen diese Anordnungen jedoch nachträglich der Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

(47)    Bei Ausscheiden des Präsidenten übernimmt der Vorsitzende des Vorstandes bis zur Neuwahl des Präsidenten dessen Funktion.

(48)    Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion des Präsidenten durch Enthebung und Rücktritt.

§ 12. Vorstand

(49)    Der Vorstand setzt sich zusammen aus

o   dem Präsidenten,

o   den Vorsitzenden der Ausschüsse.

(50)    Der Vorstand wird von der Hauptversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Hauptversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Hauptversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen hat.

(3) Die Funktionsperiode des Vorstandes beträgt vier Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

(4) Der Vorstand hat aus den Vorsitzenden der Ausschüsse einen Vorsitzenden des Vorstandes zu wählen. Die Wahl erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

(5) Der Vorstand wird vom Vorsitzenden des Vorstandes schriftlich (auch per Telefax, per E-Mail, oder per SMS) oder mündlich drei Tage vor der Sitzung einzuberufen.

(6) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

(7) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

(8) Den Vorsitz führt der Vorsitzende des Vorstandes. Ist dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

(9) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 10) und Rücktritt (Abs. 11).

(10) Die Hauptversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

(11) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorsitzenden des Vorstandes, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Hauptversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

(12) Wenn durch Ausscheiden des Präsidenten der Vorsitzende des Vorstandes die Funktion des Präsidenten übernimmt, ist vom Vorstand unverzüglich für diese Zeit ein neuer Vorsitzender des Vorstandes zu wählen.

 

§ 13: Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung des Vereines. Dem Vorsitzenden des Vorstandes obliegt gemeinsam mit dem Präsidenten die Leitung des Vereines. Er ist „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Dem Vorstand kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

(1) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis,

(2) Erstellung des Jahresvoranschlages, des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses,

(3) Vorbereitung und Einberufung der Hauptversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten,

(4) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss,

(5) Verwaltung des Vereinsvermögens,

(6) Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern,

(7) die Ernennung von Ehrenmitgliedern,

(8) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

 

§ 14: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

(1) Der Präsident vertritt den Verein nach außen und hat alleiniges Zeichnungs- und Vertretungsrecht. Ist für das Präsidentenamt kein geeigneter Kandidat wählbar, so übernimmt der Vorsitzende des Vorstandes diese Funktion und ist aus den übrigen Vorstandsmitgliedern ein neuer Vorsitzender des Vorstandes zu wählen.

(2) Der Vorsitzende des Vorstandes vertritt den Verein gemeinsam mit dem Präsidenten nach außen. Er hat gemeinsames Zeichnungs- und Vertretungsrecht.

(3) Der Vorsitzende des Vorstandes führt den Vorsitz in der Hauptversammlung und im Vorstand. Der Protokollführer in der Hauptversammlung und im Vorstand wird jeweils vom Vorsitzenden des Vorstandes bestimmt.

(4) Der Vorstand gliedert den Geschäftsbereich in Ausschüsse und zwar · Ausschuss-Finanzen – dieser ist für die Buchhaltung, die Rechnungsgebarung, sowie die Budgetierung und das Controlling verantwortlich. · Ausschuss-Sportliches – dieser ist für die Organisation und die Abwicklung des Spielbetriebes der Kampfmannschaft und der Reservemannschaft verantwortlich. · Ausschuss-Nachwuchs – dieser ist für die Organisation und die Abwicklung der gesamten Nachwuchsarbeit einschließlich des Spielbetriebes der Nachwuchsmannschaften (bis zur U 19) zuständig. · Ausschuss-Schriftführung – dieser ist für die Abwicklung des gesamten Schriftverkehrs zuständig. · Ausschuss-Veranstaltungen – dieser für die Organisation und die Abwicklung von Vereinsveranstaltungen zuständig.

(5) Die Ausschüsse werden jeweils durch einen Vorsitzenden geleitet. Die Vorsitzenden werden in der Hauptversammlung gewählt.Ihnen zur Seite steht ein Stellvertreter/Stellvertreterin der vom Vorstand gewählt wird. Daneben können die Ausschüsse aus weiteren Mitgliedern bestehen, die über Vorschlag des Vorsitzenden und/oder des Stellvertreters vom Vorstand bestellt werden. Die Ausschüsse sind für die Vorarbeiten im jeweiligen Bereich zuständig, insbesondere haben sie die im Vorstand zu treffenden Entscheidungen aufzubereiten und im Vorstand Bericht zu erstatten. Bei Verhinderung eines Ausschussvorsitzenden in der Vorstandssitzung, darf der/die Stellvertreter/in an der Vorstandssitzung teilnehmen, jedoch ohne dort das Stimmrecht ausüben zu können.

 

§ 15: Rechnungsprüfer

(1) Der Verein hat mindestens zwei Rechnungsprüfer zu bestellen.

(2) Die Rechnungsprüfer werden von der Hauptversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Hauptversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

(3) Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

(4) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Hauptversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

 

§ 16: Schiedsgericht

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.

(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von vierzehn Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer vierzehn Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichtes dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Hauptversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.

(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

 

§ 17: Ehrungen

(1) Die silberne Ehrennadel erhält ein Mitglied nach 15-jähriger ununterbrochener aktiver Tätigkeit für den Verein (die aktive Tätigkeit in einer Spielgemeinschaft mit einem anderen Verein gilt als Tätigkeit für den Verein).

(2) Die goldene Ehrennadel erhält ein Mitglied nach 20-jähriger ununterbrochener aktiver Tätigkeit für den Verein (die aktive Tätigkeit in einer Spielgemeinschaft mit einem anderen Verein gilt als Tätigkeit für den Verein).

(3) Den Ehrenring des SV Sierning erhält eine natürliche Person für besondere Verdienste und außergewöhnliche Leistungen des Vereines, sowie Personen, die aufgrund ihrer Funktion ein besonderes öffentliches Ansehen genießen, auf Vorschlag des Vorstandes.

(4) Die Ehrenmitgliedschaft erhält eine natürliche Person auf Vorschlag des Vorstandes durch die Hauptversammlung.

(5) Die in den Punkten 1 und 2 angeführten Ehrungen können für außerordentliche Verdienste nach einstimmigem Vorschlag des Vorstandes auch ohne Erreichen der Zeitgrenzen durch die Hauptversammlung vergeben werden. In solchen Fällen ist jedoch die Würdigkeit genauestens zu prüfen.

 

§ 18: Freiwillige Auflösung des Vereins

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens einberufenen Hauptversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Die Hauptversammlung hat auch über die Abwicklung der Auflösung zu beschließen. Sie hat die Abwickler zu bestellen. Soweit nicht wichtige Gründe dagegen sprechen sind der Präsident und der Vorsitzende des Vorstandes zu Abwicklern zu berufen. Es ist weiters darüber Beschluss zu fassen, wem das nach Abdeckung aller Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen ist.

(3) Das verbleibende Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, oder karitativen Einrichtungen oder der Sozialhilfe.

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Dienstag, 19.01.2016, 18:30 Uhr

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