Statuten – Union Raiffeisen RegauOffizielle Vereinshomepage


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Union Raiffeisen Regau – Statuten




§ 1 Name, Sitz und Tätigkeit des Vereines

(1) Der Verein führt den Namen „Österreichische Turn- und
Sportunion Raiffeisen Regau“
, im folgenden kurz „Sportunion
Regau“
genannt, hat seinen Sitz in Regau, erstreckt seine
Tätigkeit insbesondere auf die Gemeinde Regau und gehört der
Österreichischen Turn- und Sportunion, Landesverband Oberösterreich, an.
(2) Die Sportunion Regau ist ein überparteilicher, nicht auf Gewinn
gerichteter Verein, der seine Tätigkeit nach dem Grundsatz der Gemeinnützigkeit
im Sinne § 34 ff der Bundesabgabenordnung ausübt.

 

§ 2 Zweck des Vereines

(1)
Pflege der k örperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit der Mitglieder durch
Pflege aller Arten von Leibesübungen unter Bedachtnahme auf die ethischen Werte
des Christentums und die österreichische Kultur als Region Europas.
(2) Beratung und Unterstützung der Mitglieder in ihrer Tätigkeit, insbesondere
die Förderung der sportlichen Betätigung im Freizeit-, Leistungs- und
Spitzensport, die Pflege der Beziehungen mit anderen Vereinen und
Organisationen gleicher Zielsetzung sowie der Gemeinschaft im Verband, Gemeinde
und Verein.
(3) Folgende Sportzweige werden insbesondere betrieben: Fußball,
Turnen,Tanzen, Stockschießen, Tennis, Volleyball, Tischtennis, Fit- und
Trendsport.

 

§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

Zur Erlangung des Satzungszweckes dienen die folgenden ideellen
Mittel:

(1) Pflege der Tätigkeiten auf allen Gebieten des Sportes für alle Alters- und
Leistungsstufen.
(2) Abhaltung von Sportfesten, Wettbewerben, Meisterschaften und
Veranstaltungen, die der Vereinsgemeinschaft dienen.
(3) Veranstaltungen von Vorträgen, Lehrgängen, Kursen, Versammlungen und
Tagungen sowie Beschaffung geeigneter Bildungsmittel.
(4) Herausgabe von Druckschriften fachlicher und allgemeiner Art und von
Vereinszeitschriften.
(5) Erwerb, Errichtung, Ausgestaltung und Betrieb von Sportstätten und Vereins-
lokalitäten, sowie Beteiligungen an anderen Vereinen und Kapitalgesellschaften,
die den gleichen oder ähnlichen Zweck wie der Verein verfolgen.
(6) Finanzelle und organisatorische Förderung der Vereinssektionen und
Mitglieder zur Erreichung und Durchführung sportlicher Ziele.

 

§ 4 Aufbringung der Mittel

Der
Vereinszweck soll durch folgende materielle Mittel erreicht werden:

(1) Beiträge und Gebühren der Mitglieder
(2) Einnahmen von Veranstaltungen aller Art, soweit sie nicht die
Gemeinnützigkeit verletzen.
(3) Einnahmen aus Beteiligungen bei Veranstaltungen und Kapitalgesellschaften.
(4) Subventionen aus öffentlichen Mitteln und solchen der Bundessportförderung
besonderer Art.
(5) Einnahmen aus Vermietung, Verpachtung und Erträge aus Vereinskantinen sowie
sonstigen Einnahmen, die dem Vereinszweck dienen.
(6) Spenden, Vermächtnisse, Sponsor-, und Werbebeiträge sowie sonstige
Zuwendungen zur Erhaltung des Sportbetriebes.

 

§ 5 Mitglieder des Vereines und Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Arten der Mitglieder a) Ordentliche b) Außerordentliche c)
Ehrenmitglieder
(2) Mitglieder des Vereines können alle Personen weiblichen oder männlichen
Geschlechts werden, die sich zu Österreich als Region Europas bekennen und die
Grundsätze der Sportunion anerkennen.
(3) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern
entscheidet die Vereinsleitung. Die Aufnahme erfolgt aufgrund eines Antrages
oder einer Beitritts- erklärung, sie kann ohne Angabe von Gründen verweigert
werden.
(4) Ordentliche Mitglieder sind jene, welche sich an der Vereinsarbeit
beteiligen oder den Verein durch ihre aktive Teilnahme unterstützen und am
Vereinsgeschehen Anteil nehmen.
(5) Außerordentliche Mitglieder können physische und juristische Personen sein,
welche sich besondere Verdienste erwarben oder den Verein in besonderer Weise
unterstützen.
(7) Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen oder Mitglieder ernannt werden,
die sich besondere Verdienste um den Verein erwarben oder den Verein in
besonderer Weise unterstützen. Sie werden auf Vorschlag der Vereinsleitung von
der Generalversammlung ernannt, wobei mit einer Ehrenmitgliedschaft auch eine
Funktion (Ehrenobmann oder Ehrenbeirat) verbunden sein kann.

 

§ 6 Ende der Mitgliedschaft

Die
Mitgliedschaft endet:

a) Durch Tod; bei juristischen Personen durch erlöschen der
Rechtspersönlichkeit.
b) Durch Verzicht auf die Mitgliedschaft oder Austritt. Diese ist nach
Erfüllung der noch bestehenden Verpflichtung gegenüber dem Verein in
schriftlicher Form mitzuteilen.
c) Durch Ausschluss, wenn ein Mitglied beharrlich gegen die Vereins- oder
Verbandsstatuten zuwider handelt, das Ansehen oder die Interessen des Vereines
schädigt, die Eintracht des Vereines gefährdet oder den Beschlüssen der
Generalversammlung oder des Vorstandes nicht Folge leistet.
d) Im Falle des Ausschlusses eines ordentlichen oder außerordentlichen
Mitgliedes durch die Vereinsleitung, steht diesem innerhalb von 14 Tagen nach
Zustellung des Ausschlussbescheides eine Beschwerde an die Generalversammlung
zu. Bis zu deren Entscheidung ruhen die Mitgliedsrechte.

 

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des
Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zweckgewidmet zu
beanspruchen.
(2) Die ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder haben das aktive und
passive Wahlrecht, die außerordentlichen Mitglieder nehmen mit beratender
Stimme an der Generalversammlung teil.
(3) Die ordentlichen Mitglieder, welche teilnahmeberechtigte Mitglieder des
jeweils beschlussfassenden Organes sind, haben das Recht auf umfassende
Information durch dieses Organ.
(4) Ein Zehntel der Mitglieder kann schriftlich unter Angabe von Gründen
Informationen über die Tätigkeit und die finanzielle Gebarung von der
Vereinsleitung verlangen, wobei diese Informationen binnen vier Wochen zu geben
und vertraulich zu behandeln sind.
(5) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften
zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des
Vereines ge- schädigt oder die Gemeinschaft beeinträchtigt werden kann.
(6) Die Mitglieder haben die Vereinssatzungen und die Beschlüsse der
Vereinsorgane zu beachten und die von den Organen beschlossenen Beiträge und
Gebühren zu leisten.

 

§ 8 Vereinsorgane

(1) Die Organe des Vereines sind: a) Generalversammlung b)
Vereinsleitung c) Rechnungsprüfer d) Schiedsgericht
(2) Die Funktionsperiode der Vereinsleitung und der Rechnungsprüfer beträgt drei
Jahre, dauert jedenfalls bis zur Neuwahl an.

 

§ 9 Generalversammlung

(1)
Der Generalversammlung steht die höchste Entscheidung in allen
Vereinsangelegenheiten zu. Hiezu gehören im Besonderen:
   a) Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung
   b) Entgegennahme und Genehmigung der Rechenschaftsberichte
der Funktionäre und Rechnungsprüfer
   c) Bestellung und Enthebung der Vereinsleitung und mindestens
zweier Rechnungsprüfer
   d) Entlastung der Vereinsleitung und einzelner Funktionäre
   e) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
   f) Beschlussfassung über eingebrachte Anträge
   g) Ernennung und Aberkennung von Ehrenmitgliedschaften
(Ehrenfunktion)
   h) Satzungsänderungen
   i) Entscheidungen über die freiwillige Auflösung
(2) Die ordentliche Generalversammlung wird mindestens alle drei
Jahre abgehalten. Die Einberufung erfolgt durch die Vereinsleitung mit
schriftlicher Bekanntgabe von Ort, Zeit und Tagesordnung mindestens drei Wochen
vor ihrer Abhaltung.
(3) Anträge zur Generalversammlung müssen spätestens acht Tage vor deren
Abhaltung bei der Vereinsleitung eingelangt sein.
(4) Teilnahmeberechtigt sind alle, stimmberechtigt sind jedoch nur jene
ordentlichen Vereinsmitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet und ihre
Verpflichtung gegenüber dem Verein erfüllt haben.
(5) Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der
ordentlichen, stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Nach Ablauf einer
halben Stunde ist die Generalversammlung am gleichen Ort und mit gleicher
Tagesordnung, ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden, stimmberechtigten
Mitglieder, beschlussfähig.
(6) Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit,
soweit in den Satzungen nicht ein anderes Stimmenverhältnis vorgeschrieben ist.
Beschlüsse über Änderungen der Satzung bedürfen jedoch einer Mehrheit von zwei
Drittel der abgegebenen, gültigen Stimmen, wobei bei grundsätzlicher Änderung
der Satzung der zuständige Bezirksverband der Sportunion Oberösterreich zu
informieren ist.
(7) Eine außerordentliche Generalversammlung muss innerhalb von vier Wochen
einberufen werden, wenn ein Zehntel aller ordentlichen, stimmberechtigten
Vereinsmitglieder dies verlangt, von der Vereinsleitung beschlossen wird, oder
von den Rechnungsprüfern verlangt wird.

 

§ 10 Vereinsleitung

(1) Die Vereinsleitung ist das geschäftsführende Organ des
Vereines.
(2) Die Vereinsleitung besteht aus: a) Dem Präsident b) Dem Obmann(frau) und
seinen allfälligen Stellvertretern. c) Dem Schriftführer(in) und seinen
allfälligen Stellvertretern. d) Dem Kassier(in) und seinen allfälligen
Stellvertretern. e) Dem Sportwart und seinen allfälligen Stellvertretern
(Sektionsleitern) f) Dem Kulturwart und seinen allfälligen Stellvertretern g)
Den Beiräten h) Sonstige von der Generalversammlung gewählte Vereinsfunktionäre.

(3) Die Vereinsleitung hält mindestens drei Sitzungen pro
Kalenderjahr ab. Die Einberufung erfolgt mindesten acht Tage vorher schriftlich
mit Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung.
(4) Die Funktion eines Mitgliedes der Vereinsleitung oder der Rechnungsprüfer
erlischt durch Tod, Ablauf der Periode, Enthebung durch die Generalversammlung
oder durch Rücktritt, der der Vereinsleitung rechtzeitig und schriftlich
mitzuteilen ist. Entsteht durch den Rücktritt ein Schaden, kann das Mitglied
vom Verein gegebenenfalls auf Ersatz in Anspruch genommen werden.
(5) Im Falle einer unbesetzten Vereinsfunktion kann die Vereinsleitung ein
anderes wählbares Vereinsmitglied bis zur nächsten Generalversammlung
kooptieren. Der Obmann kann durch Kooptation nicht ersetzt werden.
(6) Im Falle des Ausscheidens von mehr als die Hälfte, der von der
Generalversammlung gewählten, ordentlichen Mitglieder der Vereinsleitung, ist
eine Neuwahl der Vereins- leitung durchzuführen und dazu eine
Generalversammlung innerhalb von zwei Monaten einzuberufen.

 

§ 11 Aufgaben der Vereinsleitung

(1)
Der Vereinsleitung sind alle Aufgaben übertragen, welche nicht einem anderen
Vereinsorgan zugewiesen sind. Insbesondere sind dies folgende Aufgaben a)
Erstellung der Jahresvoranschläge, Abfassung der Rechenschaftsberichte und der
Rechnungsabschlüsse. b) Vorbereitung der Generalversammlung. c) Einberufung der
ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung. d) Verwaltung des
Vereinsvermögens. e) Festsetzung von Abgaben und Gebühren. f) Aufnahme und
Ausschluss von Mitgliedern. g) Festlegung des Sportprogrammes, Bestellung und
Enthebung von Sektionsleitern und die Teilnahme an Meisterschaften sowie die
Bestellung der Trainer, Lehrwarte und Übungsleiter. h) Die Einrichtung und
Auflösung von Ausschüssen zur Unterstützung der Vereinsleitung. i) Aufnahme und
Entlassung von Mitarbeitern.
(2) Die Vereinsleitung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der
Mitglieder anwesend sind.
(3) Die Beschlüsse der Vereinsleitung werden mit einfacher Stimmenmehrheit ge-
fasst, bei Stimmengleichheit entscheidet der Obmann. Bei Ausschluss von
Mitgliedern ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen
erforderlich.
(4) Die Vereinsleitung kann unter ihrer Aufsicht den Ausschüssen bestimmte
Angelegen- heiten zur Entscheidung und Beschlussfassung übertragen.
(5) Die Vereinsleitung verpflichtet sich zur vertraulichen Handhabung
sämtlicher Daten von den Vereinsleitungssitzungen.

§ 12 Aufgaben der Mitglieder der Vereinsleitung

(1)
Der Obmann und sein Stellvertreter sorgen für eine einheitliche, nach den
Vereins- satzungen und nach den Beschlüssen der Generalversammlung
ausgerichteten Führung. Der Obmann, bei seiner Verhinderung der Präsident oder
einer seiner Stellvertreter, führt in allen Vereinsgeremien den Vorsitz. Der
Obmann kann für besondere Aufgaben andere Vereinsmitglieder mit dem Vorsitz
beauftragen. Die Kompetenz bzw. Aufgabenteilung zwischen Präsident und Obmann
ist wie folgt geregelt: a) Präsident: Finanzwirtschaft, Sportstättenbau sowie
Repräsentation nach außen. b) Obmann: Schriftempfänger, sportliche und
organisatorische Leitung sowie Repräsentation nach außen.
(2) Der Schriftführer besorgt gemeinsam mit den Stellvertretern den
Schriftverkehr alle schriftlichen Arbeiten. Er führt die Protokolle aller
Vereinssitzungen, er versendet die Einladungen zu Sitzungen, Versammlungen,
Veranstaltungen, sowie die Meldungen und Mitteilungen an den Dachverband, die
Fachverbände und an die Behörden.
(3) Aufgabe des Kassiers ist gemeinsam mit den Stellvertretern die Führung der
Finanzen des Vereines, die Vorbereitung und Erstellung der Voranschläge und
Abrechnungen, wobei die Ausgaben nach den Beschlüssen der Vereinsleitung
getätigt werden. Er sorgt für die ordnungsgemäße Aufbewahrung aller Belege,
Rechnungen und sonstiger Finanzunterlagen. Der Kassabericht muss jährlich der
Vereinsleitung vorgelegt werden. Der jährliche Rechnungsabschluss ist binnen
vier Monate nach Ende des Rechnungsjahres den Rechnungsprüfern verbindend vorzulegen.
Außerdem hat er über die jeweilige gesamte Funktionsperiode der General-
versammlung einen Bericht zu geben.
(4) Dem Sportwart obliegt die Organisation und Koordination der gesamten
Facharbeit im Verein. Er bildet mit den Sektionsleitern den Vereinssportausschuss
und erstellt die Fachberichte sowie das Sportprogramm. Er erarbeitet in
Zusammenarbeit mit den Sektionsleitern Vorschläge für die Bestellung von
Trainern und die Teilnahme an Meisterschaften zur Genehmigung durch die
Vereinsleitung aus. Bei Sektionsleiterwechsel arbeitet der Sportwart mit den
Sektionsmitgliedern die Vorschläge aus und präsentiert diese der
Vereinsleitung.
(5) Dem Kulturwart obliegt die geistige, kulturelle und soziale Betreuung der
Mitglieder, die Herausgabe von Publikationen und die Mitgestaltung aller
Vereinsveranstaltungen. Ihm obliegt auch die Erstellung und Gestaltung der
Vereinschronik.

§ 13 Die Vertretung des Vereines

(1) Der Verein wird nach außen vom Obmann und vom Präsidenten, bei
dessen Verhinderung durch einen seiner Stellvertreter vertreten. Eine
gegenseitige Vertretung zwischen Präsident und Obmann ist in allen Bereichen
möglich.
(2) Alle Ausfertigungen, Bekanntmachungen und Geschäftsstücke des Vereines sind
vom Obmann und vom Schriftführer oder deren Stellvertreter zu zeichnen. In
Finanzangelegenheiten und bei Rechtsgeschäften, die eine Verbindlichkeit des
Vereines begründen, zeichnet der Kassier mit dem Obmann oder deren
Stellvertreter. In sportlichen Angelegenheiten zeichnet der Sportwart
(Stellvertreter) mit. In gleicher Weise erfolgt eine Mitzeichnung durch den
Kultur-oder Jugendwart in Angelegenheiten, die die Kultur oder die Jugend
betreffen. Dies gilt auch für die Sektionsleiter bei Angelegenheiten, welche
die jeweilige Sektion betreffen.

§
14 Ausschüsse

(1)
Zur Unterstützung der Führungsaufgaben der Vereinsleitung und zur Beratung und
Vorbehandlung wichtiger und schwieriger Angelegenheiten können Ausschüsse durch
die Vereinsleitung eingesetzt werden. Die Vorsitzenden und Mitglieder werden
von der Vereinsleitung bestellt. Die Aufgaben der Ausschüsse sind im einzelnen
von der Vereinsleitung festzulegen. Die Beschlüsse bedürfen zur Durchführung
der Genehmigung der Vereinsleitung.

§ 15 Rechnungsprüfer

(1)
Die Rechnungsprüfer sind verpflichtet, bis spätesten fünf Monate nach Ende des
Geschäftsjahres den Rechnungsabschluss zu prüfen.


(2) Die Rechnungsprüfer haben die Finanzgebarung des Vereines in materieller
und formeller Hinsicht und den Rechnungsabschluss jährlich zu prüfen und der
Vereins- leitung darüber in schriftlicher Form zu berichten.
(3) Die Rechnungsprüfer sind befugt, auch während des laufenden Jahres in die
Bücher und Unterlagen Einsicht zu nehmen, haben das Recht auf umfassende
Information durch die Vereinsleitung und erhalten deren Protokolle. Dabei darf
jedoch die Arbeit der Vereinsleitung nicht behindert werden. Bei Bedarf können
Rechnungsprüfer an den Vereinssitzungen mit beratender Stimme teilnehmen.
(4) Während der Ausübung ihrer Funktion als Rechnungsprüfer dürfen die
Rechnungs- prüfer keine andere Funktion im Verein ausüben.

§ 16 Schiedsgericht

(1)
In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet
diese Schiedsgericht.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen, stimmberechtigten
Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil
innerhalb von zwei Wochen der Vereinsleitung zwei Vereinsmitglieder als
Schiedsrichter namhaft macht. Die so namhaft gemachten Schiedsrichter wählen
mit Stimmenmehrheit ein fünftes Vereinsmitglied innerhalb von sieben Tagen zum
Vorsitzenden des Schieds- gerichtes. Bei Stimmengleichheit unter den
Vorgeschlagenen entscheidet das Los.
(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner
Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach besten Wissen und
Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 17 Geschäftsordnung

(1)
Für den Verein findet die Geschäftsordnung der Sportunion Oberösterreich
sinngemäß Anwendung oder es ist eine eigene Geschäftsordnung vom Vereins-
vorstand zu beschließen.

§ 18 Auflösung des Vereines

(1)
Die freiwillige Auflösung des Vereines, der Austritt oder Übertritt zu einem
anderen Verein oder Verband kann nur von einer allein zu diesem Zweck
einberufene außerordentlichen Generalversammlung beschlossen werden.
(2) Zur Gültigkeit des Auflösungs-, Austritts- oder Übertrittsbeschlusses ist
erforderlich: a) Die ordnungsgemäße Einberufung und Bekanntgabe der
außerordentlichen Generalversammlung mit Angabe eines eigenen Tagesordnungspunktes.
b) Die Rechtzeitige Verständigung der Sportunion Oberösterreich. c) Die
Anwesenheit von mindestens zwei Drittel der ordentlichen stimmberechtigten
Vereinsmitglieder, welche ihren materiellen Verpflichtungen dem Verein
gegenüber nachgekommen sind. d) Die Zustimmung von drei Viertel der anwesenden
stimmberechtigten Mitgliedern.
(3) Im Falle der freiwilligen Auflösung, des Austrittes oder des Übertrittes zu
einemanderen Verband oder Verein, fließt das gesamte Vermögen der
Österreichischen Turn- und Sportunion, Landesverband Oberösterreich, zu. Der
Landesverband Oberösterreich der Österreichischen Turn- und Sportunion oder
seine Rechts- nachfolger sind verpflichtet, das ihnen zufallende Vermögen
wieder für gemein- nützige, sportliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO zu
verwenden, dies gilt sinngemäß auch bei behördlicher Auflösung des Vereines und
im Fall des Wegfalles des begünstigten Zweckes.
(4) Die Mitglieder des Vereines dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer
Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereines
erhalten.

S.H.
-Regau, im April 2004

 

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